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Corporate Design // Logos, Brands und Marken
 

Ja, wir basteln auch Logos. Für unsere Kunden haben wir, meist im Rahmen von Webdesign- oder anderen Projekten Logos, Marken und Farbklimata gestaltet und designed. Als erstes Erkennungsmerkmal und als Bildträger der Firmenkultur stellen Logos ein überaus wichtiges Element dar, das bereits beim Erstkontakt mit dem Kunden mehr über ein Unternehmen aussagen kann, als es Worte oder lange Erklärungen vermögen. Branddesign by NINC! bedeutet Gestaltung in Kooperation mit dem Kunden und die Definition von Farben oder die weiterführende Ausgestaltung von Drucksorten. Wir sind keine klassische Printagentur, sondern produzieren Marken und Logos auf unserem üblichen professionellen Niveau. think NINC!

Ein halbes Jahrhundert Unterschied
 

Mad Men finden wir super. Das wird nicht nur dem aufmerksamen Leser unseres Blogs bewusst sein. Zeitreisen via Photoshop finden wir auch super. Das liegt in unserer Natur. Wir finden unglaublichen Gefallen daran, wenn Menschen irgendwo auf der Welt auf Ideen kommen, die uns hätten auch einfallen können, ja müssen. Klingt absurd, aber wenn wir uns bei jeder verpassten Idee aufregen würden, dann kämen wir zu nichts mehr. Deswegen schlägt unser Herz gleich ein wenig höher, wenn wir sehen, was sich die netten Menschen von shutterstock.com zur Premiere der vorletzten Staffel Mad Men haben einfallen lassen. Aus reiner Nostalgie und ob des bevorstehenden Endes des Serie haben sie ihre Designerköpfchen angestrengt und darüber sinniert, wie die Arbeit von Don Draper und Konsorten im Jahr 2013 wohl aussehen würde. Raus kommt "Mad Men through a 21-st century lens".

Die Aktentasche und das lästige Papierzeug wird durch eine Cloud ersetzt. Damit spart sich Donny im Jahr 2013 das lästige Rumgetrage. Peggy bekommt statt ihrer Schreibmaschine ein Macbook verpasst, was ihr unzählige Tonnen Papier und Tipp-Ex spart, und Joans' Notizblock wird kurzerhand gegen ein iPad ausgetauscht. Dinge für die wir, die wir im Jahr 2013 leben, überhaupt keine Bezeichnungen mehr haben, waren in den 60ern brandneu und angesagt. Aber wer verwendet heutzutage noch einen Rolodex? Yoga hat sich mittlerweile als Mittel gegen Stress etabliert. Wäre Betty Francis eine moderne Frau, dann würde sie dieser Beschäftigung sicher mit großer Freude nachgehen, aber wahrscheinlich trotzdem noch rauchen. Weil wir schon auf dem Gesundheitstrip sind, gibt es anstatt den stilvollen Drink bei Meetings einen Fruchtsmoothie. Für die gesunde Aura, versteht sich. Witziger Fact dazu: vor wenigen Tagen haben wir die Saftbar in der Nachbarschaft für uns entdeckt. So falsch liegen die von shutterstock da gar nicht.

Wie gesagt, wir finden Zeitreisen via Photoshop super. Erstaunlich zu sehen, wie sich die Arbeitsweise in der Branche über ein halbes Jahrhundert verändert hat. Gegen eine Zigarette und einen Drink haben wir aber nach wie vor nichts.

Hier gibt's den Artikel nocheinmal zum Nachlesen.

It's not toasted anymore - Lucky Strike geht im Design neue Wege
 

Wie "designtagebuch" berichtete, erhält die traditionsreiche Zigarettenmarke "Lucky Strike" ein Rebranding, das das weithin bekannte "Target Logo" durch ein zwar nostalgisch wirkend, aber von der Typografie her moderner gestaltetes Kreiselement ersetzt. So geht leider ein Stück Designgeschichte verloren: die amerikanische Designerlegende Raymond Loewy entwarf 1940 im Zuge einer Neugestaltung der Packung das Lucky Strike Emblem, welches auf weissem Grund auf Vorder und Rückseite optisch auffällig eine unverwechselbare Marke bildete. Angeblicher Ausgangspunkt für das damalige Redesign war die zuvor grüne Packung, die aufgrund der hohen Farbpreise während des zweiten Weltkriegs (Grün wurde natürlich Tarnanstriche und Uniformen in grossen Mengen benötigt) unrentabel wurde. Ob dies nur als sozusagen Ausrede diente, um neue Zielgruppen (in diesem Fall Frauen) zu erreichen, sei dahingestellt. Loewys Entwurf stellt in seiner grafischen Aufbereitung auf jeden Fall ein zeitloses und grossartiges Design dar.

 

„Loewys Neugestaltung für die Lucky-Strike-Packung gilt als Musterbeispiel des Redesign. Die Veränderte weiße Grundfarbe lässt Packung und Inhalt sauber erscheinen, der Kontrast zu den Farben Rot und Schwarz hebt das Emblem deutlicher hervor. Auch die Typografie gibt dem neuen Erscheinungsbild mehr Klarheit. Die Symmetrie von Vorder- und Rückseite ist nicht nur gutes Design, sondern bewirbt die Marke gleich doppelt. Die Lucky-Strike-Packung mit doppelter Markenscheibe ist eine der effizientesten Erfindung in der Produktwerbung.“
– Gerstenbergs 50 Klassiker Design des 20. Jahrhunderts, Gerstenberg Verglag, ISBN 3-8067-2523-3

 

Auch wenn die Überlieferung des Entstehens des Produktdesigns bzw. des Claims "It's toasted", wie wir es aus Mad Men und anderen Quellen kennen eine Legende ist, die grafische Gestaltung des Brands Lucky Strike stellt einen Meilenstein dar. Und das wird jetzt traurigerweise mal wieder anders.

 

Nach einem grösseren Redesign im Jahre 2012 (wenn ich mich recht erinnere), bei dem das originale "Target Logo" schon teilweise aufgeweicht und mit Farbverläufen modernisiert wurde, ist man nun kurz darauf bei einem weiterer Versuch angekommen. Die damalige Neugestaltung war schon bitter, doch zumindest konnte das Logo in seiner gedruckten Schlichtheit auf den naturkartonfarbenen Verpackungen der Varianten "ohne Zusätze" überzeugen. Man hätte jedoch schon hier ein Stück zurückrudern sollen, und existierende, hochwertige Designtradition weiterverwenden sollen. Man denke nur an Coca Cola und deren ewiger Schriftzug mit äussert geringen Anpassungen an den Zeitgeist.

 

Man verzeihe wenn das so klingt, als würde ich hier quasi nur stur an alten Formen festhalten wollen, die Neugestaltung lässt im Fall "Lucky Strike" die Marke jedoch optisch an Stärke und Prägnanz verlieren. Der hohe Kontrast und die klare Formensprache von Kreiselement und Typografie wurde aufgelöst, statt dessen soll der Schriftkreis wohl in Richtung Gütesiegel wirken. Warum aber der einprägsame und, ja, grossartige Claim "IT'S TOASTED" verschwunden ist, kann ich auch in diesem Zusammenhang nicht recht nachvollziehen. Auch die neue Schriftgestaltung des Markennamens mag nicht so richtig gefallen, klobige Serifen reduzieren hier die Lesbarkeit, die bereits im Original existierende Berührung von K und Y wird hier zur zu breiten Brücke. Noch schnell ein pseudomoderner Farbverlauf darauf, und schon haben wir den Salat komplett. Lucky Strike rebranded, meiner Ansicht nach eher ein gewaltiger Rückschritt. Somit verliert die Welt des Grafik- und Branddesigns eines seiner wohl legendärsten Aushängeschilder. Aber gut, also auf ins Museum damit.

 

You want to make a movie? So geht das!
 

Wer wollte nicht immer schon nen Film drehen und produzieren? In Zusammenarbeit mit Euro RSCG hat Canal+ die folgenden 4 Anleitungen veröffentlicht. Die Flowcharts geben quasi Schritt für Schritt Instruktionen, wie man solche Projekte umsetzt und realisiert. Animated Films, Horror Flicks oder doch der Kurzfilm? Von der Planung über den Dreh bis zur Postproduktionen findet man seinen Weg durch alle Höhen und Tiefen. Na, da steht doch der erfolgreichen Video Produktion nichts mehr im Wege.. let`s do it!

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Christoph Öhler | NINC MEDIA


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