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Neues Logo Design by SPOTTERON / NINC MEDIA
 

Das Thema Citizen Science wird auch hier zu Lande immer präsenter. Für die Plattform "Österreich forscht", durften wir in der Vergangenheit die Website umsetzen, jetzt hat auch das Logo ein Redesign & Rebranding von uns erhalten. Und damit alles gleich einen neuen frischen Schliff bekommt, haben wir auch ein Update der typografie vollzogen, ein Open Font verschafft klarheit und Wiedererkennungswert für die User.

Am 4. März findet übrigens der "Citizen Science Day" im Naturhistorischen Museum statt für alle begeisterten Forscher & Citizen Scientists.

Hier findet Ihr außerdem den heutigen, interessanten Standard-Artikel passend zum Thema und wie man Laien in Zukunft noch besser einbinden kann.

 

Zieh eine Karte...
 

Wir haben uns neue Visitenkarten gegönnt, es kann also wieder getauscht werden, Hurray!


Neues Design, neues Logo inklusive und die Dana hat jetzt auch endlich welche :) Ein Relaunch unserer Visitenkarten sozusagen...


Auf sage und schreibe 450g/m² Chromakarton strahlen nun unsere Daten aus sattem NINC-blau ins Universum. Beim Visitenkartenformat sind wir aber jetzt doch bei dem Standardformat geblieben (55 x 85mm), da uns die quadratischen Karten doch zu unpraktisch erschienen.

Da der Drucker unseres Vertrauens klimaneutral produziert, kann jetzt wieder guten Gewissens ge-networked werden.

Die wilde Welt des Webdesigns
 

Wenn wir in den Spiegel blicken, dann fallen uns die Veränderungen an uns selbst nur bedingt auf, weil sie tagtäglich in kleinen Schritten an uns werkeln und uns durch ihre überlegene Langsamkeit austricksen. Wenn wir dann aber mit Bildern von uns konfrontiert werden, wundern wir uns über die Entwicklung, die wir gar nicht bewusst mitbekommen haben. Ähnlich verhält es sich mit websites. Jeden Tag stöbern wir durch das web und bombardieren google mit unseren Fragen. Das Netz befindet sich - ähnlich wie wir selbst - in ständigem Wandel. Veränderungen fallen uns nur auf, wenn sie wirklich gravierend ausfallen, oder wenn sich facebook und Konsorten wieder einmal etwas besonders ausgefuchstes einfallen hat lassen, um uns noch weiter zu knebeln.

Zu Beginn der Webdevelopment-Raserei waren Seiten, wie die von apple oder youtube, noch rudimentäre websites. Innerhalb von wenigen Jahren sind sie nach einer Vielzahl von Verbesserungen und Aufpolierungsaktionen zum Nonplusultra des Netzes gewachsen und dominieren es in Sachen design und Technologie.
Bei facebook war das Streichen von „the“ im Titel nicht die größte Veränderung. Die Seite strahlt noch immer im Blau der ersten Tage. Großartige Farbänderungen wird man auch in Zukunft nicht erwarten können. Man könnte meinen, dass es sich hier um eine grundlegende ästhetische Entscheidung seitens der webdesigner handelt. Weit gefehlt. Der wahre Grund dafür liegt in der Rot-Grün-Schwäche von Mark Zuckerberg und die wird er trotz seines tüchtigen Geschäftsinnes nicht loswerden. Ein redesign braucht man an dieser Stelle also nicht fürchten. An den wirklich bahnbrechenden Technologien feilt facebook ohnehin im Hintergrund. An die nette blaue Hülle haben wir uns gewöhnt. Wir füttern die Maschine freiwillig mit Informationen, mit denen am anderen Ende der Leitung sehr viele Menschen sehr viel Geld verdienen. Technisch steht das Ganze auf einer modifizierten PHP-Basis, namens HipHop for PHP. Dieser „Source Code Transformer“ wandelt PHP in C++ um. Entwickelt wurde HipHop, um die CPU-Auslastung auf den Servern von facebook um 50% zu reduzieren. Man sieht, bei facebook ist alles auf Effizienz ausgelegt.
Die einzige Seite, deren design sich nicht wirklich verändert hat, ist die von google. Sie erscheint noch immer so reduziert wie beim Launch 1998. Das ursprünglich so reduzierte Design war nicht ganz so gewollt, sondern fiel so aus, weil die Gründer keine Ahnung im Umgang mit HTML hatten. Die gewaltige Entwicklung hat sich seither hinter den Kulissen abgespielt. So sind die Services und Möglichkeiten zu ungeahnter Größe aufgedunsen und kaum mehr durchschaubar.

An der gravierenden Veränderung der Websites wird die Geschwindigkeit klar, mit der sich das world wide web ständig weiterentwickelt. In unserer Bildergalerie kann man sich in einer (nicht ansatzweise überfordernden) timeline einen Eindruck davon verschaffen, wie viel sich innerhalb weniger Jahren auf dem Feld des webdesigns und der dahintersteckenden Technologien getan hat. Bei der Gelegenheit wäre es angebracht zum Schrank zu gehen und das Fotoalbum vom Strandurlaub 1999 rauszukramen oder einfach eine verstaubte Festplatte nach alten Aufnahmen zu durchforsten. Erstaunliche Parallelen werden sich auftun.

 

PS: Manch einer steigt bei dieser rasanten Entwicklung einfach aus. Es gibt herrliche Beispiele von gelebter Rückständigkeit und Verweigerung von Fortschritt. An dieser Stelle senden wir herzlichste Grüße an den ORF. Wir machen Webdesign und Videos, Freunde.

Happy Happy Photoshop
 

Photoshop feiert heute seinen 25.Geburtstag. Vielleicht ist auch eine Sie. Dann müsste es selbstverständlich IHREN 25.Geburtstag heißen. Aber darum soll es bei dieser ganzen Sache gar nicht gehen. Um etwaigen Ungereimtheiten dennoch aus dem Weg zu gehen, nennen wir ihn ab sofort "es". So viel dazu.


Photoshop hat es nicht nur geschafft einen eigenen Eintrag im Duden zu ergattern, sondern hat sich in den letzten 25 Jahren zum marktbeherrschenden Weltmarktführer gemausert und es geschafft das, was wir Realität nennen, auf den Kopf zu stellen. Mittlerweile ist es ein Synonym für die digitale Bildbearbeitung und das Wort "photoshoppen" verstehen auch Generationen, die die Erfindung der Photographie noch miterlebt haben. Das Programm war jedoch nicht von Anfang an dieses riesige Monstrum, das es erlaubt alles so hinzudeichseln, wie man es sich wünscht. Der Erfinder, Thomas Knoll, hat es anfangs für sich alleine geschrieben, damit er auf seinem schwarz-weiß Bildschirm auch Graustufen hervorzaubern konnte. Unter dem Namen "Display" hat er es dann auf die Welt losgelassen, nachdem sein Bruder John das Potential erkannt hatte. Anfangs wurde es noch von einer mittlerweile unbekannten Firma namens Barneyscan XP im Package mit Scannern vertrieben, bis Adobe auf den Schatz gestoßen ist und am 19.Februar 1990 die erste Version veröffentlichte. Damals war das Programm noch so kompakt, dass es auf einer einzigen Diskette Platz hatte. Die monströs wirkende Box, in der man es erstehen konnte, war zum Großteil mit dem mitgelieferten Handbuch gefüllt. In Zeiten der Cloud und der Internettutorials ein archisch wirkendes Relikt aus Zeiten, die man sich 25 Jahre später kaum mehr vorstellen kann. Mit jeder weiteren Version kamen Tools hinzu, die jetzt kaum mehr wegzudenken sind: Pen-Tool, Sofort-Reparatur-Pinsel, Layers, History, Camera Raw Plug-In etc. Wie das früher ausgesehen hat, kann man sich HIER ansehen und falls ein werter Leser vom Retroflash gepackt werden sollte: HIER gehts zum Code der ersten Version. Der befindet sich mittlerweile nämlich im Museum. 


Heutzutage benutzen 90% der professionellen Gestalter in allen erdenklichen Bereichen diesen Heiligen Gral der Bildbearbeitung. Unterm Strich sind es rund 10 Millionen User, wobei circa 58% auf Schwarzkopien zurückgreifen. Um dieser Entwickung zu begegnen dachten sich die schlauen Köpfe von Adobe, dass sie eine preiswertere und zugleich abgespeckte Version des Programms auf den Markt bringen, um semi-professionelle Nutzer nicht durch den Preis abzuschrecken. In "Adobe Photoshop Elements" fanden sich hervorragende Tools wie der "Rote-Augen-Entferner" oder der "Sofort-Reparatur-Pinsel", die in späteren Vollversionen übernommen wurden.


Ohne Photoshop würde die Welt heutzutage etwas anders aussehen. Das macht die ganze Sache jedoch nicht durchgehend wunderbar. Im Internet stolpern wir regelmäßig über "Photoshop-Fails" und belächeln die Dummheit und Unfähigkeit anderer Menschen. Unsere Vorstellung von Schönheit haben ein paar Nerds, in der Hand, die aus einem Besen die schönste Frau zaubern können, die man sich nur vorstellen kann. Die Schattenseite blenden wir wie so oft aus. So werden durch manipulierte Bilder Kriege legitimiert oder Informationen verfälscht.
Für uns wird es in diesem Wirrwar aus Bildern immer schwerer zu unterscheiden, was nun real ist und was manipuliert. Wenn man so darüber nachdenkt ist es wahrlich erstaunlich, wie ein Programm, das ursprünglich für Grauabstufungen konzipiert war, die Welt dermaßen verändert hat. Mit Sicherheit haben die Illuminaten da ihre Finger im Spiel. Anders können wir uns die häufig auftauchenden Augen im Startbild der verschiedenen Versionen nicht erklären.

Trotz allem, können wir uns eine Welt ohne Photoshop nicht mehr vorstellen (und wollen das wahrscheinlich auch gar nicht mehr).
Alles Liebe, alles Gute.

Comics kontra Komplexität
 

Das Universum ist für uns als minimale Bestandteile ein unbegreifbares. Selbst wenn wir uns sicher sind, alle Informationen zu kennen und eventuelle Wechselwirkungen zwischen Einzelkomponenten scheinbar spielerisch zu durchschauen, bleibt uns doch am Ende meistens nur übrig, die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen und wikipedia zu fragen, was zu Teufel eigentlich Komplexität ist.

Humor ist so eine Sache, auf die die Menschheit wirklich stolz sein kann. Manche Menschen sind damit gesegnet, jenes wirre Kneuel, das wir Welt nennen, wenigstens an einem Ende zu entwirren und kurz Licht in die ausufernde Überforderung zu bringen.
Mikael Wulff und Anders Morgenthaler sind genau solche Menschen. Das Duo, das seine Brötchen mit Schreiben und Malen verdient (jajajaa!), veröffentlicht täglich Cartoons und Grafiken, die auf wunderbar simple Art und Weise unsere Ticks und Gewohnheiten sowie Ausgeburten unseres modernen Zusammenlebens bloßstellen. Dabei haben sie den den Heiligen Gral der Komplexitätsbekämpfung gefunden. Ihre Grafiken spielen unbeschwert mit bekannten Symbolen der Popkultur wie zum Beispiel likebutton und smilies. Das macht es für den internetversierten Konsument ihrer Comics so einfach, sie zu verstehen. Die beiden Dänen, die unter dem Namen wumo veröffentlichen, scheinen in ihrer Themenwahl schier unbegrenzt zu sein. So finden sich in ihrem Oeuvre neben Kommentaren und Seitenhieben in Richtung der verkommenen Kulturindustrie, der nimmersatten Konsumgesellschaft und dem schwindenden Anspruch an so ziemlich alles, auch Auseinandersetzungen mit den täglichen kleinen Problemchen des Netzabhängigenfastfoodessendenmacusermenschen. Dabei wechseln sich intelligenter und scharfsinniger Humor mit tiefstem Slapstick ab. So wird der Konsum ihrer comics selbst nach einigem Scrollen nicht fad, weil mal der Intellektuelle, mal der Prolet in einem selbst auf seine Kosten kommt. So schaffen es Mikael Wulff und Anders Morgenthaler mit ihren Comics und Grafiken, der Welt ein wenig an Komplexität zu nehmen.Wenn sie neben ihren täglichen Veröffentlichungen in wirklich wichtigen Zeitungen (u.a. Die Welt, The New York Times) zu viel Zeit haben, machen sie nebenbei auch noch Cartoonserien, in denen sie selbst neben faschistischen Hippos und sexbesessenen Biebern auftreten. Das scheint ein netter Ausgleich zu sein.

WESTONS // SANDSCULPTURES
 

Jedes Jahr seit 2006 gibt es ein Sand Sculpture Festival in England, Weston Super-Mare. Wo Leute die Gelegenheit haben verschieden Sand Skulpturen zu kreieren je nach Thema, bisher gab's schon Continents of the World, Under the Ocean, The Jungle, Fairy Tales und noch viele mehr! Dieses Jahr ist das Thema Once Upon a Time.  Wenn man nicht selbst eine Skulptur kreiert kann man sie dennoch anschauen und bewundern der Strand hat jeden tag von 10:00-17:00 auf. Das Sand Sculpture Festival ist schon weit gekommen mit nur eine riesen King Kong Figur aus 30 tonnen Sand am Anfang bis hin zu letztes Jahr wo schon 4000 tonnen Sand verwendet wurden....  Stellts euch mal vor wie viele Skulpturen aus 4,000 tonnen Sand gemacht werden können, wir freuen uns schon auf die Ergebnisse von diesem Jahr!

 

 

Für mehr Informationen einfach hier drücken

Font oder nicht Font - Vollkommen egal in diesem Fall
 

Trier beansprucht den Titel der ältesten Stadt Deutschlands für sich. Dass es dort so überhaupt nicht altbacken und verstaubt zur Sache geht, beweist das Designstudio FOREAL FOREAL™. Das hat sich nämlich in einem Moment der Muse gedacht: „Hej, lasst uns mal das komplette Alphabet modellieren.“ Solche firmeninternen Projekte bringen so einige Vorteile mit sich. Nicht nur, dass es einen Heidenspaß macht, nein, man ergründet nebenbei spielerisch die Abgründe, die den Programmen innewohnen. Im Fall des Alphabetes handelt es sich um Maxon Cinema 4D. Als Ergebnis präsentieren die Gründer von FOREAL Benjamin Simon und Dirk Schuster Buchstaben, die ästhetisch irgendwo zwischen Photorealismus und Surrealismus anzusiedeln sind. Sie rufen ganz gezielt die unterschiedlichsten Gefühle und Reaktionen beim Betrachter hervor. So ist das fleischig-haarige „K“ der wohl widerlichste Buchstabe, den man sich vorstellen kann. Das kleine „i“ dagegen „eye candy“, nämlich ein an der Spitz abgeknicktes Snickers.
Wer an einer Diskussion auf hohem N3rd-Niveau interessiert ist, kann sich hier gerne einklinken und klären, ob es sich nun um einen font handelt oder nicht. Wem das zu anstrengend ist, kann sich in der Bildergalerie auch einfach nur "The Sculpted Alphabet" ansehen.

ALBUM COVERS // SREVOC MUBLA
 

Der talentierte Flicker User Harvezt hat eine briliante Idee und zwar das kreieren von der anderen Seite von Album Covers. Betrachten sie es aus einer anderen Perspektive, die Serie heisst "The Dark Side of The Cover". Harvezt hat die andere Seite des Album Covers aus allen möglichen Genres gezeichnet, sei es von den Beatles, Nirvana, Kraftwerk, Cannibal Corpse, um nur ein paar davon zu nennen. Werfen Sie ein Blick auf die Serie hier und für noch mehr bilder Besuche Harvezt auf Flickr !

Time to say goodbye
 

Wir müssen uns leider von unseren lieben Eck Tische verabschieden und suchen ein neues Zuhause dafür. Die Tische sind von Bene eine top office supply firma! Here die Details....

Verkaufe 2 Bene Ecktische. Alter 3 Jahre. Guter zustand.

*ein Tisch mit Linksausrichtung ohne Erweiterung. Preis: 80Euro Tiefe 80cm(120cm) x Länge 200cm

*ein Tisch mit Rechtsausrichtung mit Erweiterung Preis: 100Euro Tiefe 80cm(120cm) x Länge 200cm + 80cm x 80cm Erweiterung

Mehr info findets ihr hier http://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkaufen/moebel-wohnen-buero/2x-bene-schreibtisch-76594687?adId=76594687

DESERT BREATH von D.A.ST.
 

Desert Breath ist ein Land-Kunst Projekt das in 1997 von DAST erschaffen wurde. DAST ist eine Kunst Gruppe die in 1995 gegründet worden ist, die Gruppe besteht aus Danae Stratou eine Bildhauerin, Alexandra Stratou eine industrial Designerin und Stella Constantinides eine Architektin.

 

Desert Breath liegt zwischen dem Meer und den Bergen, wo die Weite des Meeres die Ungeheuerlichkeit der Wüste trifft. Desert Breath dehnt sich in einer Fläche von 100.000 m2 aus, in der östlichen Sahara welches das Rote Meer in El Gouna, Egypt grenzt. Der Bau von Desert Breath besteht aus der verschiebung von 8000m3 Sand die verwendet wurden um die positiven und negativen Kegelvolumen zu formen.

Die Kegelvolumen bilden zwei ineinander greifende Spiralen, die sich von der gemeinsamen Mitte des Kreises hinaus bewegen mit einer Phasendifferenz von 180° Grad in der gleichen Drehrichtung. Die Mitte ist ein Gefäß mit einem Durchmesser von 30 Metern, das Gefäß sieht wie ein W aus und ist bis zum Rande mit Wasser gefüllt.

 

Obwohl das Projekt Desert Breath schon in 1997 gebaut wurde steht es heute noch. Jahr für Jahr wird es weniger also lohnt es sich so bald wie möglich hinzufliegen und es sich anzuschauen!

 

 

Für mehr Informationen über Desert Breath einfach den Link klicken: http://www.danaestratou.com/projects/exterior/desert-breath

METRO DESKTOP FLAIR IN WINDOWS 7 // OMNIMO + RAINMETER
 

Als Microsoft mit Windows 8 die neue Benutzeroberfläche namens METRO einführte, staubte es ganz gehörig im Netz. Als Brücke zwischen Touch und klassischer Bedienung gedacht, dominierten flächige Elemente eine neue Form von Menü. Der Trick dabei: jedes dieser Kästchen konnte live und wechselnd Informationen anzeigen, was den bildschirmfüllenden Startscreen zusätzlich zu einem Informationshub machen sollte. Und es auch tat, doch die Umsetzung wurde zum Grossteil als mangelhaft empfunden. Zu konfus ist der ständige Wechsel vom klassischen Desktop zurück in die Metro Oberfläche, zu unpraktisch der Zugang zu den installierten Programmen und Funktionen. Dabei hätte alles so schön sein können.

 

Andererseits hat das Design der Metro Oberfläche auf jeden Fall breite Wellen geschlagen. Mit Metro läutete das Windowsteam eine Rückkehr zu flachen Designs ein, die als klare Präsentation deutlich mit dem Benutzer kommunizieren. Schnell zog die Konkurrenz nach. Der Look, bzw. die durchgängige Gestaltung mittels Flächigkeit fand Eingang in die moderne Designsprache. Selbst Apple kupferte ab, und mit iOs 7 folgte auch hier Neubesinnung auf Flat 2D Elemente und Icons. Ja, das hätte man dem Koloss Microsoft gar nicht zugetraut.

 

Vorweg: ich habe weder auf Laptop noch auf der Workstation Windows 8 installiert, und doch es gibt Möglichkeiten des Desktop Moddings. Oder so etwas ähnlichem.
Das Widgetsystem Rainmeter erlaubt die Platzierung von kleinen Tools am Desktop - vom Kalender (wer kennt nicht Rainlender, das Kalenderwidget für die Windows Welt) bis hin zu Uhren, Schaltflächen und vieles mehr. Und natürlich gibt es da draussen Menschen, die hier viel Zeit investieren. So auch XXX, der ein ganzes Widget-Packet für Rainmeter erstellt hat - eben im Look and Feel von Windows 8 Metro.

 

Und, meine Damen und Herren, ja, so schön hätte es sein können. Wer seinen Desktop in eine funktionale und visuelle Oberfläche mit Mehrwert verwandeln möchte findet hier eine ganze Spielwiese. Und es geht auch ganz einfach.

 

Man installiere sich Rainmeter und das OMNIMO Widgetpacket, was es als gemeinsamen Download auf omnimo.info gibt. Und schon kann man nach Herz und Laune aus einer Vielzahl von Metroelementen wählen, diese am Desktop plazieren und auch Grössen der Kacheln einstellen. RSS Feeds, Systemtools, freundliche Begrüssungen oder Tasklisten reihen sich hier nebeneinander und bieten Shortcuts, interaktive Informationen und zusätzliche Funktionen auf einen Blick. Die Icons, die sich zuvor chaotisch am Desktop breit gemacht haben, werden gnädig versteckt - wer braucht das Zeug auch noch. DAs ganze ist übrigends überaus Ressourcensparend. Auch am Laptop verringert sich die Akkulaufzeit kaum.

 

metro screenshot01

 

metro screenshot01 2

 

metro screenshot02

 

Als Fleissaufgabe kann man noch ein Windows 8 Theme installieren, damit auch Taskbar und Fenster im neuen flachen Look erscheinen. Dazu musz eine Datei von Windoes 7 gepatcht werden, dankbarerweite gibt es dazu ein Tool, das diese Aufgabe mit 3 Clicks erledigt. Und ein flat Windows Theme findet man auch schnell. Oder man bedient die Links hier at NINC!

 

OMNIMO
http://omnimo.info/

 

und so einfach geht das:

omnimo install01

 

WINDOWS 7 THEME PATCHER
http://universal-theme-patcher.en.lo4d.com/

 

WINDOWS 7 THEME
http://giro54.deviantart.com/art/Metro-Luna-319865527


(man wechsle fröhlich den Hintergrund)

Enjoy!

NOBODY'S PERFECT // RAISING AWARENESS
 

CHECK IT OUT!

Dieses Video zeigt einem das niemand perfekt ist und dass Menschen das scheinen zu vergessen, um Menschen daran zu erinnern, dass nicht jeder aussieht wie ein Top-Modell mit zwei Meter langen Beinen und einem wunderschönen Körper hat die Firma Pro Infirmis eine Video produziert. Dies verfolgt die produktion von fünf Schaufensterpuppen die fünf behinderten Leute da stellen, die werden auch mit hilfe von den behinderten Menschen nachgebaut. Die Schaufensterpuppen wurden dann in einem Schaufenster auf Zürichs Bahnhofstrasse aufgestellt, die Schaufensterpuppen erfüllten ihren zweck und haben die Aufmerksamkeit an sich gezogen, verschiedene Passanten reagierten anders, ein paar gingen schnell vorbei andere sind stehen geblieben und haben Photos von dem Schaufenster gamacht.

 

Die Firma Pro Infirmis fordet die Solidarität zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen und verpflichtet sich Menschen mit Behinderungen eine Chance zu geben in allen Bereichen des Lebens vor allem in der Bildung, bei der Arbeit, zu Hause und in ihrer Freizeit. Die Firma kämpft auch gegen Tendenzen zur descriminierung und die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen.

 

Das Video erinnert uns daran, dass man nicht jammern soll und glücklich sein sollte mit was man hat! Nobody's Perfect...

 

Weiteren Informationen zu Pro Infirmis finden sie hier: http://www.proinfirmis.ch/de/home.html

Digital Grotesque // Michael Hansmeyer // Open Lecture Angewandte Wien
 

Gestern hatte ich das Vergnügen, Michael Hansmeyer Open Lecture an der Angewandten Universität Wien bewohnen zu dürfen - und weil das komplexe Thema des digital grotesque den Kopf soweit auf verkrümmte Bahnen bringt, klingt selbst dieser verschachtelte Einleitungssatz fast schon sakral. Oder zumindest vergeistigt. Digital Grotesque ist ein Projekt, das Computeralgorithmen, Architektur und 3D Printing in einer fraktalen, ja fast schon Giger-esken Form zusammen bringt.

 

Im generellen geht es, auch wenn ich als Nicht-Architekt hier die architektonisch-künstlerischen und gestalterischen Zusammenhänge weniger verstehe als wohl die/der eine oder andere Anwesende, um Subdivision, also das Teilen von Kanten einer simplen 3D Form und deren unzählbare Wiederholung mit verschiedenen Parametern. Also - für mich sehr reduziert formuliert - 3D Computerkunst. Und davon verstehe ich dann doch etwas.

 

Algorithmen und Fraktale sind 3D Artists ja nichts unbekanntes, von Noise Modifiers bis hin zu fraktal generierten Texturen, Landschaftstools wie Vue und Partikelsimulationsparametern (was für ein Wort) sind mathematische Prozesse ständige Begleiter. Aber was Michael Hansmeyer hier geschaffen hat, geht darüber dennoch einen Schritt hinaus. Als Kurzzusammenfassung aus dem Kopf heraus wurden im Entwicklungsprozess von Digital Grotesque und dessen (deren?) Verläuferprojekte, bzw. Prototypen, mittels der frei erhältlichen Software Processing Formeln für Formen entwickelt, die Säulen in der Tradition der dorischen und ionischen Gestaltung solange, man verzeihe mir die saloppe Wortwahl, zerwurschtelt und verbiegt, bis daraus wunderbare Schöpfungen aus einer anderen, fast schon beunruhigenden Welt wurden.

 

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Was digital in den Eingeweiden der Bits und Bytes existierte, wurde in einem wohl recht erschöpfenden Prozess Schicht für Schicht aus Karton geschnitten und gestapelt - was die ersten Prototypen der Säulen des digital grotesques ergab.

 

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Soweit so gut, doch Michael Hansmeyer gab dem ganzen noch sozusagen die Twist ins Extreme: warum bei einzelnen Säulen bleiben, wenn die Halle, also der Raum noch zu gestalten ist. Mittels Sand-Casting, also dem industriellen 3D Druck auf Sand- und (soweit meine Recherchen mich trugen) Harzbasis, das normalerweise zur Fertigung von Industriebauteilen im Rapid Prototyping Verfahren verwendet wird, wurde Block für Block eine Art digitaler Kathedrale gedruckt, grosz genug um sie zu begehen und detailverliebt in Struktur der Oberflächen und Unterteilungen. Another World.

 

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Allein die Kamera-Animationen und 3D Visualisierungen, übrigends im Maxwell Renderer berechnet, lassen einem für einen Moment den Mund staunend offenstehen. Wie es sich anfühlt, direkt im ersten 3D gedruckten Raum der Welt zu stehen, kann ich mir ehrlich gesagt im positiven Sinne kaum vorstellen. Das musz groszartig sein. Oder sehr verwirrend.

 

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So entsteht also eine verrückte (in beiderseitigem Sinn) Architektur in einer Synergie aus Mensch und Maschine, Schöpfungsgeist und Technologie, um neue Grenzen auszustossen und Formen, wie sie die Natur eben in fraktalen Formen wiedergibt, digital und 3D neu zu interpretieren. Von der gefurchten Rinde zum Industriedruck, von der Idee zum Objekt - man musz sich schon darauf einlassen, dasz hier die Kontrolle des Künstlers (ja, so generell würde ich das ausdrücken) zu einem Gutteil auf Zahlen und mathematische Formeln abgegeben wird. Die ausgeloteten Grenzen verschwimmen, der Mensch wirft den Funken, verändert die Parameter, ein Klick auf Start und die Maschine arbeitet an einer neuen Schöpfung.
Und seht ihr, das klingt ja schon wieder fast religiös.

Ka, www.ninc.at

 

Links:

Digital Grotesque Website:
http://digital-grotesque.com/

Michael Hansmeyer Website:
http://www.michael-hansmeyer.com/

Processing (inklusive Download)
http://processing.org/

Similarities:
Diatomeen (Kieselalgen)
http://de.wikipedia.org/wiki/Kieselalgen

 

English Information:

Michael Hansmeyer is an architect and programmer who explores the use of algorithms and computation to generate architectural form. Recent projects include the Sixth Order installation of columns at the Gwangju Design Biennale, as well as the design and construction of full-scale 3D printed grotto for the 2013 Archilab exhibition.
He is currently based in the CAAD group at Swiss Federal Institute of Technology's architecture department in Zurich. He holds a Master of Architecture degree from Columbia University and an MBA degree from INSEAD Fontainebleau. He previously worked in the consulting and financial industries at McKinsey & Company and J.P. Morgan respectively, as well as at Herzog & de Meuron architects.

Digital Grotesque is the first fully immersive, solid, human-scale, enclosed structure that is entirely 3D printed out of sand. This structure, measuring 16 square meters, is materialized with details at the threshold of human perception. Every aspect of this architecture is composed by custom-designed algorithms.

Please visit digital-grotesque.com for more information.

Architects:
Michael Hansmeyer
Benjamin Dillenburger

Partners and Sponsors:
• Chair for CAAD, Prof. Hovestadt, ETH Zurich
• Department of Architecture, ETH Zurich
• voxeljet AG
• FRAC Centre
• Strobel Quarzsand GmbH
• Pro Helvetia

Research for the Digital Grotesque project was carried out at the Chair for CAAD at the Swiss Federal Institute of Technology (ETH) in Zurich. All components were printed by voxeljet AG. The first part of Digital Grotesque is a commission by FRAC Centre for its permanent collection.

Fabrication Team:
Maria Smigielska, Miro Eichelberger, Yuko Ishizu, Jeanne Wellinger, Tihomir Janjusevic, Nicolás Miranda Turu, Evi Xexaki, Akihiko Tanigaito

Video & Photo:
Demetris Shammas, Achilleas Xydis

Music:
"Flicker" by Origamibiro (origamibiro.com)

Semperoper Kampagne // Fons Hickmann M23
 

Vor kurzem hatte der Berliner Professor an der Universität der Künste Fons Hickmann mit seinem Design Studio die Poster Kampagne für die Semperoper Dresden präsentiert. Das Studio konzentriert sich auf die Gestaltung komplexer Kommunikationssysteme und arbeitet meistens in den kulturellen Bereich. Für die Poster Serie wurden historische Gemälde und Kupfer Stiche benützt, die Gemälde wurden fragmentiert und neu zusammen gesetzt. Die Collage bot einen idealen Spielplatz, auf dem historisches Material mit verschiedenen Farbflächen kombiniert wurde. Die moderne Oper benützt auch diese Technik, sie interpretieren historische Szenen neu. Die Designs von Fons Hickmann arbeiten nach dem gleichen Prinzip.

 

Die Semperoper in Dresden, Deutschland wurde 1840 fertig gebaut, aber schon in 1869 wurde das Gebäube bei einem Brand zerstoert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Semperoper wieder aufgebaut, seitdem ist die Oper ein stark besuchter kultureller Hotspot und ist für ihre Fassade und ihren Schmuckvorhang beruehmt.

 

 

 

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