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Montag, 11 Juni 2012 12:24

Gastbeitrag: Websites für das weltweite Marketing

Wer weltweit verkaufen will, muss seine Website so gestalten, dass er damit Menschen verschiedenster Kulturen und Muttersprachen ansprechen kann. Dabei reicht es bei weitem nicht, die Seiten in unterschiedlichen Sprachversionen zur Verfügung zu stellen. Auch die unterschiedlichen Sprach-, Seh- und Kommunikationsgewohnheiten der jeweiligen Kulturkreise müssen berücksichtigt werden.

Sprache, Schriftbild und Layout

Die Sprache, in welcher ein Text abgefasst ist, hat Auswirkungen auf das Schriftbild, auf den Gesamteindruck einer Seite. Selbst bei relativ nah verwandten Sprachen kann das ein Rolle spielen. Auf jeden Fall hat es aber einen großen Einfluss auf das Layout einer Seite, wenn eine Sprache in einer Schrift geschrieben wird, die nicht wie europäische Schriften von links oben nach rechts unten gelesen wird. Beispielsweise wird Arabisch von rechts nach links gelesen, was man beim Layout einer Seite unbedingt berücksichtigen muss. Dazu kommt, dass bei fremden Schriften andere Formen vorkommen, die sich unter Umständen mit Designelementen beißen, die zu lateinischen Schriften passen.

Die hauptsächlich verwendete Schrift hat auch Einfluss auf die Sehgewohnheiten: Jeder Fotograf und jeder Maler kennt die Regel, dass in einem Bild der wichtigste Blickfang links oben sitzen sollte, weil man dort zuerst hinsieht. Ein weiterer Blickfang soll sich rechts unten befinden und verhindern, dass der Blick des Betrachters aus dem Bild „heraus rutscht“. Da diese Regel darauf fußt, dass man von links oben nach rechts unten liest, ist kann sie logischerweise nur für solche Kulturen mit Schriften gültig sein, die auf diese Art gelesen werden.

High Context und Low Context

Es gibt Kulturen, in denen der Kontext eine größere Bedeutung hat und solche, in denen die Informationen hauptsächlich mit dem Text als solchem übermittelt werden. In Nordeuropa und Angloamerika beispielsweise werden alle wichtigen Informationen im Text gegeben, was es natürlich wesentlich leichter macht, Informationen mittels der geschriebenen Sprache zu übermitteln.

In südlichen Ländern, vor allem aber auch in Asien und Afrika kommt dem Kontext hingegen eine wesentlich größere Bedeutung zu. Bei der gesprochenen Sprache spielen Mimik und Körpersprache ein große Rolle. Diese Kanäle fallen natürlich bei geschrieben Texten aus, so dass das Gestalten von schriftlichen Informationen in asiatischen Sprachen gewisse Probleme aufwerfen kann.

Navigation und Design

Geschmack ist etwas, worüber man nicht streiten kann – und das vor allem nicht mit seinen potentiellen Kunden tun sollte: Wenn man etwas über eine Website verkaufen will, muss man dafür sorgen, dass diese den jeweiligen Besuchern gefällt und nicht versuchen, diesen den eigenen Geschmack aufzuzwingen. In Asien liebt man eben teilweise Designs, die wir Europäer als kitschig empfinden würden und danach muss man sich eben richten.

Auch bei der Navigation bevorzugen Surfer aus Asien andere Dinge als wir. Während wir eine lineare Navigation mögen, eine Seite nach der anderen im selben Tab angezeigt bekommen möchten, funktioniert das Surfen auf asiatischen Seiten anders: Dort gehen Fenster auf, werden Dinge in Tabellenform angezeigt, wechseln Inhalte und erscheinen zusätzliche Informationen oft erst, wenn man mit der Maus auf etwas zeigt. Solche Dinge würden uns nerven, ins Asien sind sie aber beliebt.
Ein weiterer Aspekt ist die Erfahrungswelt der Website-Besucher und potentiellen Kunden. Man muss den Besucher dort abholen, wo er steht, Bilder und Symbole verwenden und Alltagsprobleme lösen, die er kennt. Eine Werbung für eine Alllrad-Auto, welche den Wagen dabei zeigt, wie er Schneeverwehungen in Skandinavien meistert, wären für Menschen in tropischen Ländern wenig überzeugend. Dort sollte das Fahrzeug eher dabei zu sehen sein, wie es schlammige Straßen während der Regenzeit bezwingt.

Das alles kann man natürlich nicht alles alleine machen. Da man für länderspezifische Texte aber sowieso fachkundige Hilfe von Muttersprachlern benötigt, kann man sich von diesen auch gleich zu den Inhalten und der Form beraten lassen, mit denen bzw. in der man seine Botschaft im jeweiligen Land am besten vermittelt.

Über den Autor: Christian Arno ist der Gründer von Lingo24, einem Übersetzungsunternehmen, das sich auf Website-Übersetzung spezialisiert.
Folge Lingo24 auf Twitter: @l24de.

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