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Philipp Hummer

Philipp Hummer

71% klares Wasser, 18% Kohlenstoff, 4% Stickstoff, 2% Kalzium, 2% Phosphor, 1% Kalium, 0,5% Schwefel, 0,5% Natrium, 0,4% Chlor und eine Hand voll Spurenelemente

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Macrofilm // das geheime Leben im Teich nebenan

Das geheime Leben unter unserer Wahrnehmungsschwelle ist immer eine faszinierende Reise in den Mikrokosmos.
Der Amerikanische PHD Student und Fotograf Daniel Stoupin hat sich ganz der Welt im Kleinen verschrieben und betreibt die Website microworldsphotography.com, auf der seine unglaublich detailierten und grossartig inszenierten Macroaufnahmen von Tieren und Pflanzen zu sehen sind.

 

Und was zuvor "nur" als statisches Bild zu genieszen war, gibt es jetzt auch als Film. Im Video "the secret life in pond water" nimmt uns Daniel Stoupin auf die Reise in den benachbarten Teich mit, und was zunächst unspektakulär klingt, weil nicht Korallenriff, wird zu einem bewegenden Einblick in unsere umgebende Natur.

 

Mit guter, animierter Typografie und einem sphärischen Soundtrack steht der Film unter Creative Commons Licence auch hier in unserem NINC! Blog bereit. Luftanhalten, Nase zu und Mikroskop an!

 


verwendete Kameras: Canon EOS 7D and Sony NEX-7. Microscope: Zeiss Axioscope A1. Macro lens: mp-e 65 mm.

WIP: Ain Ghazal // Historische 3D Visualisierung

Die frühneolitische Siedlung ʿAin Ghazalin Jordanien stellt eine Wiege der Menschheit dar. Die Siedlung wurde circa von 7300 v. Chr. bis 5000 v. Chr. bewohnt und war eines der ersten grossen Zentren des von Menschen betriebenen Ackerbaus in neolithischen Zeiten. Neben Lehmhäusern und Gebrauchsgegenständen der damaligen Bewohner der Jungsteinzeit wurden spektakuläre Kunstfunde wie Statuen und Plastiken eines frühen Ahnenkultes in Ain Ghazal ausgegraben.

3D Visualisierungen sind generell ein grossartiges Werkzeug, um archäologische Ausgrabungen wieder Leben einzuhauchen. Durch den Einsatz von moderenen 3D Tools und Renderplugins wie Vray können Landschaften, Städte und Siedlungen wiedererweckt werden, die seit fast Ewigkeiten im Untergrund geschlummert haben. Neben der reinen Freude bei der Erstellung einer archäologischen 3D Animation kann das Bildmaterial bzw. die 3D Animation als Film im Museum und auf Ausstellungen ein deutliches, realistisches Bild des Lebens und der Zeit vermitteln.

Diese Siedlung namens Ain Ghazal an den Ufern des Nahr ez-Zarqa Flusses dient uns als Setting für eine archäologische 3D Visualisierung, in der wir von Wien aus den Bogen durch Raum und zeit zurück nach Ain Ghazal spannen. Die 3D Renderings sind hier als Dokumentation natürlich noch Work in Progress (WIP), und doch spürt man bereits hier den Hauch der Steinzeit aus den Pixel kommen. Mehr gibts dann nach einigen Renderzyklen!

Freitag, 04 April 2014 16:17

Arbeitstitel Zukunft - ein Artikel

Arbeitstitel Zukunft - ein Artikel

Arbeitstitel Zukunft - erschienen April 2014 im Magazin MARKETING!

 

Wir streben alle nach der Zukunft, und wenn man eingeladen wird, darüber im Rahmen eines Magazins namens Marketing zu schreiben, sollte man sich wohl eher auf Aspekte konzentrieren, die die Leserschaft vermutlich interessieren würde. Und doch, wenn man die Zukunft als Weiterentwicklung unserer Gegenwart begreift, endet man schnell in der Wunschvorstellung einer heilen Welt. Oder in der Dramatik einer Dystopie, in der die Überwachungstendenzen, die wir als drohendes Damoklesschwert über unserer Privatsphäre schwebend empfinden denjenigen zum Artus schlägt, der den Stein knackt. Metaphorisch gesprochen, wenn Sie wissen was ich meine. Auch wenn das realistisch drohende Szenario des gläsern gewordenen Menschen die Freiheit zur Farce verwandeln könnte, es bringt Scherben mit sich, wenn die Überwacher damit übertreiben. Und Scherben können gefährlich sein.

 

Trotzdem. Zukunft kann mehr. Logisch vorhersehbaren Entwicklungen gibt es zuhauf, wie zum Beispiel die fortschreitende technische Miniaturisierung und dem daraus resultierenden Eindringen von Devices in unseren Alltag, ein neues tragbares Zeitalter, das wir schon heute durch Smartphones und Gadgets aufdämmern sehen. In den Freiräumen des Internets erscheint nichts unmöglich oder undenkbar, sogar die bereits viel visualisierte Virtual Reality, die den Mensch in die Stufe einer neuen gestalterischen Freiheit erheben kann, wird bereits erprobt. - Doch das hat mit Marketing an sich recht wenig zu tun.

 

Die Zukunft liegt jedoch mit einiger Gewissheit noch mehr als in der Gegenwart in der Welt der Information. Mit digitale Einheiten, zusammengepfercht auf Chip und Datenspeicher, lässt sich immer mehr die Individualität des Menschen beschreiben, und zwar vor allem mit Daten, die das jeweilige Individuum selbst in das große Ganze einpflegt hat. „User Generated Content“ ist der Gral unserer Zeit, und doch verzweifeln schon heute Unternehmen ob der Flut an Informationen - vielleicht kennen Sie das auch schon aus Ihrer eigenen Praxis. Ohne System werden diese Zutaten ein Eintopf, püriert und wie Martini gut geschüttelt, aber auch ziemlich verwirrend.

 

Eine Zukunft, an deren Haustür wir gerade klopfen, ist das semantische Web. Informationen werden so zusätzlich mit Qualitäten versehen um Computer verstehen zu lassen, was damit eigentlich gemeint ist. Und wenn die das kapiert haben, können wir ihnen Fragen stellen. Voll Science Fiction quasi - Marketingexperten werden das Web 3.0 nennen, auch wenn dieser Begriff genau wie Web 2.0 nicht mehr als nur eine Klangschale bleiben wird.

 

Mensch versus Device. Device versus Information – zukünftig zieht sich hier also eine weitere Ebene ein, die dem Mensch durch das Device erst ermöglicht, Informationen zu verstehen. Natürlich, es wird eine Metaebene sein und hinter dem Interface unsichtbar bleiben – und doch verändert es die Grundlage, wie wir mit Daten umgehen können. Es wird in dieser schönen, neuen Welt der Information nötig sein, eben jene Interfaces neu zu definieren die wir benutzen um komplexe Zusammenhänge einfach aufzubereiten und den Input trotz dieser Komplexität einfacher zu gestalten. Diese neue Informationswelt wird mehr denn je vor allem eines als Antwort auf diese Entwicklungen benötigen: Design.

 

Der Mensch ist neugierig. Emotional. Visuell orientiert. Die Grundsätze und Prinzipien, nach denen Medien und Präsentation Inhalte und Emotionen vermitteln, wird sich auch in einer fernen Zukunft nicht ändern. Was heute als kollektiver Aspekt Print, Webdesign, 3D Visualisierungen und Videoproduktionen vereint, ist morgen auch für die Zukunftstechnologien evident: der Mut, sich bereichsübergreifend auf Neues einzulassen, Technologien zu erproben und aufbauend zu verbinden.

 

Und gerade in Hinblick darauf, mit wie viel Zögern und angstvoller Vorsicht hier Unternehmen und Organisationen die neuen Möglichkeiten des World Wide Webs und der Mobilität seiner User eben leider ungenutzt lassen, kann man nur zu einem zwingenden Schluss kommen: die Zukunft ist jetzt. Nutzen Sie sie.

Philipp Hummer, www.ninc.at // 2014

 

 

zur Person:

Philipp Ka Hummer

1979 geboren // Wels, Oberösterreich // Land und Leute // das Ausleben der Kreativität am Kaffeehaustisch // Weltherrschaftsplanungsphasen und erste Websites // Zivildienstler // Sprachkunstaspirant // Blick in die Zukunft – verdammtes was nun, wir sind raus aus unseren Kinderschuhen // Firmengründung anno 2000 // Learning by Doing // 3D Stadtprojekte im Bürokratiehürdenlauf // Landflucht nach Wien // Designexpertisen // Barscribbles und Groszstadtdschungelleben // kooperative Printweltenblicke mit Bernsteiner // Fashion und Filmproduktionen // think NINC!

 

Hobbies:

01000110 01110101 01100011 01101000 01110011 00100000 01101101 01110101 01110011 01111010 00100000 01110100 01110101 01101110 00101100 00100000 01110111 01100001 01110011 00100000 01100101 01101001 01101110 00100000 01000110 01110101 01100011 01101000 01110011 00100000 01110100 01110101 01101110 00100000 01101101 01110101 01110011 01111010 00101110

 

Lebensmotto:

< keines >

 

Buchempfehlung:

das Haus (House of Leaves) // Mark Z. Danielewski

Donnerstag, 20 März 2014 14:50

A Frozen Tale // Fotoshoot & Photoshop

A Frozen Tale // Fotoshoot &amp; Photoshop

Es ist eigentlich unglaublich, was man mit Vorstellungskraft, Kreativität und modernen Tools alles erschaffen kann. Ein gutes, aktuelles Beispiel hierfür ist die aktuelle Serie der australischen Künstlerin und Fotografin Alexia Sinclair namens "A Frozen Tale". Und wie so oft gibt es auch bei dieser Geschichte eine Verkettung von Umständen, wie sie eben nur das Leben schreiben kann. Die königliche Administration in Schweden (ich will das mal salopp betiteln) hatte bei Alexia Sinclair wegen der Verwendung eines Fotos bei einer Ausstellung angefragt. Ihre Antwort, zumindest in meiner Vorstellung mutig und rotzfrech vorgetragen, war schlicht ein Okay - wenn ich dafür eine echte Prinzessin fotografieren darf. Nun, ein Royal Palace hat mit solchen Dingen sicher mehr Probleme als eine durchschnittliche Model Agentur, und sagte Nein. Allerdings statt Prinzessin gab's ein original belassenes Schloss aus dem 17. Jahrhundert mit dem klingenden Namen "Skokloster Slott" Auch ein guter Deal.

 

"A Frozen Tale" weaves a narrative around some of the famous visitors of Skokloster Slott, such as Queen Christina and Lorenzo Magalotti. Other more obscure figures portray the background scenes of castle life as the ghostly inhabitants caught in quiet moments."

 

Die Location allein macht aber noch keine digitale Fotokunst. Und so wurde wohl ein Projekt daraus, Studio Shootings und viel Photoshop waren die Zutaten, die eine alte Welt in ihrer Surrealen Interpretation wiederauferstehen lieszen. Das Resultat lässt sich sehen, hier unten in der Gallery oder im Making-Of Video, das einige Aspekte wunderbar präsentiert.

 

Ach ja, noch ein Tipp am Rande. Schaut Euch auch die anderen Projekte von Alexia Sinclair auf ihrer Website an. Die Frau hat's drauf.

LINK: https://alexiasinclair.com/

der Oscar Visual Effects 2014 geht an .. GRAVITY!

And the Oscar goes to .. Gravity!
Der diesjährige Oscar für Visual Effects (VFX) geht verdienter Weise an Gravity, wir gratulieren Framestore, ein VFX Studio aus London, UK zum ersten Platz. Der Film Gravity selbst besteht zu rund 80% aus digitalen Shots, von denen einzelne Frames bis zu 50 Stunden Renderzeit benötigten. Die Sequenzen wurden von dem 400 köpfigen Team in über 3 Jahren erstellt. Eine Kombintion verschiedenster Techniken, von CGI, VFX und Motion Capture, machen so den Erdorbit lebendig und realistisch und damit zur Bühne für Computergrafik-lastiges Drama und Action. Aber was rede ich lange um den heiszen Oscars-Brei, schaut Euch den VFX Breakdown an, der als Video Layer für Layer der 3D Animationen und Visuellen Effekte präsentiert.. viel Spasz und Staunen!

METRO DESKTOP FLAIR IN WINDOWS 7 // OMNIMO + RAINMETER

Als Microsoft mit Windows 8 die neue Benutzeroberfläche namens METRO einführte, staubte es ganz gehörig im Netz. Als Brücke zwischen Touch und klassischer Bedienung gedacht, dominierten flächige Elemente eine neue Form von Menü. Der Trick dabei: jedes dieser Kästchen konnte live und wechselnd Informationen anzeigen, was den bildschirmfüllenden Startscreen zusätzlich zu einem Informationshub machen sollte. Und es auch tat, doch die Umsetzung wurde zum Grossteil als mangelhaft empfunden. Zu konfus ist der ständige Wechsel vom klassischen Desktop zurück in die Metro Oberfläche, zu unpraktisch der Zugang zu den installierten Programmen und Funktionen. Dabei hätte alles so schön sein können.

 

Andererseits hat das Design der Metro Oberfläche auf jeden Fall breite Wellen geschlagen. Mit Metro läutete das Windowsteam eine Rückkehr zu flachen Designs ein, die als klare Präsentation deutlich mit dem Benutzer kommunizieren. Schnell zog die Konkurrenz nach. Der Look, bzw. die durchgängige Gestaltung mittels Flächigkeit fand Eingang in die moderne Designsprache. Selbst Apple kupferte ab, und mit iOs 7 folgte auch hier Neubesinnung auf Flat 2D Elemente und Icons. Ja, das hätte man dem Koloss Microsoft gar nicht zugetraut.

 

Vorweg: ich habe weder auf Laptop noch auf der Workstation Windows 8 installiert, und doch es gibt Möglichkeiten des Desktop Moddings. Oder so etwas ähnlichem.
Das Widgetsystem Rainmeter erlaubt die Platzierung von kleinen Tools am Desktop - vom Kalender (wer kennt nicht Rainlender, das Kalenderwidget für die Windows Welt) bis hin zu Uhren, Schaltflächen und vieles mehr. Und natürlich gibt es da draussen Menschen, die hier viel Zeit investieren. So auch XXX, der ein ganzes Widget-Packet für Rainmeter erstellt hat - eben im Look and Feel von Windows 8 Metro.

 

Und, meine Damen und Herren, ja, so schön hätte es sein können. Wer seinen Desktop in eine funktionale und visuelle Oberfläche mit Mehrwert verwandeln möchte findet hier eine ganze Spielwiese. Und es geht auch ganz einfach.

 

Man installiere sich Rainmeter und das OMNIMO Widgetpacket, was es als gemeinsamen Download auf omnimo.info gibt. Und schon kann man nach Herz und Laune aus einer Vielzahl von Metroelementen wählen, diese am Desktop plazieren und auch Grössen der Kacheln einstellen. RSS Feeds, Systemtools, freundliche Begrüssungen oder Tasklisten reihen sich hier nebeneinander und bieten Shortcuts, interaktive Informationen und zusätzliche Funktionen auf einen Blick. Die Icons, die sich zuvor chaotisch am Desktop breit gemacht haben, werden gnädig versteckt - wer braucht das Zeug auch noch. DAs ganze ist übrigends überaus Ressourcensparend. Auch am Laptop verringert sich die Akkulaufzeit kaum.

 

metro screenshot01

 

metro screenshot01 2

 

metro screenshot02

 

Als Fleissaufgabe kann man noch ein Windows 8 Theme installieren, damit auch Taskbar und Fenster im neuen flachen Look erscheinen. Dazu musz eine Datei von Windoes 7 gepatcht werden, dankbarerweite gibt es dazu ein Tool, das diese Aufgabe mit 3 Clicks erledigt. Und ein flat Windows Theme findet man auch schnell. Oder man bedient die Links hier at NINC!

 

OMNIMO
http://omnimo.info/

 

und so einfach geht das:

omnimo install01

 

WINDOWS 7 THEME PATCHER
http://universal-theme-patcher.en.lo4d.com/

 

WINDOWS 7 THEME
http://giro54.deviantart.com/art/Metro-Luna-319865527


(man wechsle fröhlich den Hintergrund)

Enjoy!

NINC! Valentinstag Special // Acquaintance Cards aus dem 19. Jahrhundert

In der quasi guten alten Zeit ging das Kennenlernen der holden Weiblichkeit ganz anders als heute. Da wo die Paarungsfreudigen und Herzmenschen heutzutage sich mühsam entgegentanzen und dann lange Gespräche auf der Basis von "Wie gehts" und "Was machst du so" führen, zog man früher einfach den Hut. Und man hatte seine Acquaintance Card dabei.

 

Diese Karten stellen eine Unterform der formalen Calling Cards dar, die zur Vorstellung bei Hausbesuchen und Treffen zum Einsatz kamen und damit ein Vorläufer der heutigen Visitenkarten sind - allerdings hier mit einem ganz anderen Zweck.

 

Hier ein Zitat aus der Encyclopedia of Ephemera: “A novelty variant of the American calling card of the 1870s and 1880s, used by the less formal male in approaches to the less formal female. Given also as an ‘escort card’ or ‘invitation card,’ the device commonly carried a brief message and a simple illustration….Flirtatious and fun, the acquaintance card brought levity to what otherwise might have seemed a more formal proposal. A common means of introduction, it was never taken too seriously.”

 

Na da wuszte man wenigstens bereits, woran man war. Ungefähr, denn diese Acquaintance Cards waren natürlich auch nicht ganz so ernst gemeint, wie die Texte und Stichworten vermuten lassen.

 

Und ganz nebenbei stellen diese Karten einen wunderbaren Einblick in die Typografie und das Printdesign (auch wenn dieses Wort im 19. Jahrhundert noch nicht präsent war). Also sozusagen unser Special zum Valentinstag, heute, 2014. Egal ob alleine oder nicht - mit ein wenig Vintage und Typografie samt einer Prise Design am Rande wird alles gleich romantischer.

(Danke unter anderem an Alan Mays auf Flickr für die Sammlung dieser historischen Printdesign Perlen.)

Samstag, 14 Dezember 2013 14:34

Die Bilder Bücher Bühne // Fotografie

Die Bilder Bücher Bühne // Fotografie

Am 6.12. wurden wir eingeladen bei der Bilder_Bücher_Bühne, einer Veranstaltung in der Drahtwarenhandlung in 1070 Wien, ein wenig mit der Kamera zu dokumentieren. Die kreativen Schreiber und Leserlinge, die dort ihr Publikum fanden, lieferten ein ausgezeichnetes verslamtes Sprachprogramm, Erzählungen, Texte, Lachen und Ernsthaftigkeit gingen Hand in Hand. - Da das Licht der literarischen Geistesversenkung entsprechend gedimmt war, hatte die Kamera natürlich ihre Mühe, rauschlos zu bleiben - rein bildlich gesprochen. ISO, hoch, Sie wissen schon.

 

Doch das interessante, und das sei mal plastikhaft einfach so dahingestellt, waren die Sackerl. Also: man packe das Objektiv halb in ein transparentes Plastikteil und halte dieses ganz innig fest mit der Hand. Special Effect, quasi! Das Resultat, verschwommene Bildbereiche, fast schon kunstvolle Schlieren aus undefinierbarem Lichtflusz und dazwischen Gesichter, könnt Ihr Euch hier in dieser Gallery zu Gemüte führen. Oder vor Augen. Das gehört ja immer dazu..

Dienstag, 26 November 2013 12:07

WINTER WONDERLAND // Alexey Kljatov

WINTER WONDERLAND // Alexey Kljatov

Heute fallen in Wien die ersten Schneeflocken vom Himmel, und wenn man aus der NINC! Office auf die Strasse blickt wirkt die Lindengasse bereits ein wenig wie ein Winter Wonderland. Und als wärs das perfekte Timing bin ich heute über die grossartigen Makroaufnahmen des russischen Fotografen Alexey Kljatov gestolpert.

 

Alexey Kljatov fotografiert in dieser Serie Schneeflocken. Und das mit erstaunlichem Detailgrad. Als Equipment hat er ein selbst gebautes Rig verwendet, das eine 50$ Linse mit Gaffertape auf eine Canon A650 Kamera fixiert - wer kann hier noch behaupten, dasz man für Perfektion die teuerste Technik benötigt? Mit einem LED Blitz, einem Stück dunkler Wolle und einer Glasscheibe hat Alexey Kljatov hier perfekt inzenierte Portraits von einzelnen Schneekristallen umgesetzt.

 

Alexey-Kljatov-SnowFlakes

Equipment: Consumer-Kamera, 50$ Linse, Gaffer, Kreativität - so wird das gemacht!

 

Ein Blick hinaus durch die Fenster, jede Flocke ein geometrisches Meisterwerk. Das sind die Einblicke, die dem Betrachter einen Blick hinter den Vorhang werfen lassen um zu erkennen, wie wunderbar und komplex diese Welt eigentlich ist. Mit Makrofotografie zur Erkenntnis.

 

Und Moment einmal - ist das nicht fast ein NINC! Logo? Perfektion, Baby!

 

Galerie:

Art meets Fashion // Michelle Hébert Designer Portrait

Wir sind ja in der Welt der Mode recht gut verankert, und haben deswegen schon viel aus dieser Branche miterlebt und vor Kameras gepackt. Verrückte Fashionshows, Fotoshootings, kreative Designer und schwebende Models - alles schon gehabt, vieles schon gesehen.

 

Und doch gibt es hin und wieder Momente, die einem die Augen öffnen und den Mund zu staunen bringen, die Hände zucken und wollen instinktiv Applaus geben sodasz der Mauszeiger (oder die Steadycam) ungewollt zur Seite sprintet. Dieses Video einer jungen Designerin hat auf mich eben so diesen Effekt gehabt: Bildästhetik, Sound, Filmkunst und natürlich auch Designs der Meisterklasse. Wer also steckt dahinter?

 

Die Antwort ist: Michelle Hébert, Artists und Fashion Designer, ist 22 Jahre alt und schiebt gerade eine Kickstarter Kampagne vor sich her, um zumindest genug Startup Geld beiseite zu haben, um einen Schritt in die professionelle Produktion zu machen. Und das sollte sie auch, denn was hier an Video und Bildmaterial existiert ist schwer beeindruckend. Kunst und Mode, vermengt und zusammen geblendet als wären das zwei Teile eines Körpers mit einem gemeinsamen Herzschlag - natürliche Materialen, seltsame Formen und ein eigener Stil, all das geht hier eine Synergie ein. Applaus.

 

Schaut selbst, und, as always, sharing is caring.

 

 

Links:
KICKSTARTER:
http://www.kickstarter.com/projects/michellehebert/art-meets-fashion-michelle-hebert

Facebook Page:
https://www.facebook.com/MichelleHebertFashion

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